„THE SHOW MUST GO ON“

Bemerkungen zur Vergesellschaftung der Deutschen und ihres Staates

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Mit dem militärischen Sieg der Alliierten und der bedingungslosen Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschen Reiches am 8.Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg und der Terror von NS-Deutschland. Für tausende KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene, Zivilisten und alliierte Soldaten bedeutete dies die Rettung ihres Lebens. In den zwölf Jahren zuvor waren der deutschen Politik jedoch bereits Millionen jüdische Menschen, Homosexuelle, Rom*nja und Sinti*ze und andere vom Nationalsozialismus Verfolgte zum Opfer gefallen.
Der 8.Mai wird daher zu Recht als Tag der Befreiung gefasst. Es ist das Datum der Befreiung für viele vom NS Verfolgte. Gleichzeitig ist der 8.Mai als Tag der Befreiung spätestens seit der Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Teilnehmer am deutschen Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion, auch Teil des bundesdeutschen Gedenkspektakels.

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Kampagne Remembering means fighting: Nachleben der NS Ideologie

Am 8. Mai 1945 kapitulierte das Deutsche Reich bedingungslos nachdem es durch die Aliierten zerschlagen worden war. Das Datum bezeichnet das Ende der Entrechtung, Vertreibung und Ermordung für jüdische Menschen, Homosexuelle, Roma, Romnija* sowie Sinti und Sintize* und alle vom NS-Staat verfolgten. Das Ende dieses Staates bedeutete jedoch nicht das Ende des Nazismus in personeller, ideologischer und struktureller Hinsicht. Viele NS-Täter wurden für ihre Taten nicht belangt und konnten in der Bundesrepublik ungestört arbeiten und leben. Auch Ideologien wie der Antisemitismus und Antikommunismus werden von weiten Teilen der Bevölkerung anhaltend geteilt. Die Volksgemeinschaft und die Gleichzeitigkeit von Kalkül und Wahn bezeichnen weiterhin die spezifische Vergesellschaftungsform der Deutschen. Um sich damit auseinandersetzen haben wir die Kampagne “Remembering Means Fighting” ins Leben gerufen. Zunächst werden wir am Samstag den 6.5. die KZ-Gedenkstätte Dachau besuchen. Am nächsten Tag haben wir die zwei Referenten Philipp Schweizer und Carl Specht zu den Kontinuitäten und Differenzen von Nationalsozialismus und Bundesrepublik eingeladen und unterstützen am Montag die antifaschistische Demonstration zum 8. Mai.

Außerdem wird zu dem Thema eine ausführliche Auseinandersetzung unsererseits als Broschüre erscheinen

Gründungsaufsatz – Project_Communism

Wir, von der Notwendigkeit der befreiten Gesellschaft überzeugte Menschen, haben uns dazu entschieden unser je einzelnes Streben nach einer Welt, in der allen Menschen ein würdiges Leben führen können, ja überhaupt alle Menschen leben können, mit dem Project_Communism auf einer gemeinsamen Ebene weiter zu stärken und mit den Vorzügen des assoziierten Denken und Handelns die eigene und gemeinsame Gesellschaftskritik zu vertiefen, sowie unsere Praxis zu reflektieren.
Folgender Gründungsaufsatz soll darstellen, was Gesellschaftskritik für uns im Groben bedeutet und welche Schlüsse wir für unsere Tätigkeit daraus ziehen. Es handelt sich nicht um ein dogmatisches Programm, sondern um ein knappes Statement zu dem, warum ein Project_Communism und was wir uns darunter vorstellen.

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