Israel – 70 Jahre Staatsgründung

Warum Solidarität mit Israel auch heute noch richtig und wichtig ist.

Die letzten Wochen, gerade vor dem 70. Jahrestag der Gründung Israels, haben wieder einmal mehr als deutlich gemacht, wie wichtig die Existenz Israels als eigenständiger Staat ist. In Großbritannien erweisen sich immer mehr Funktionäre der Labour-Party als Antisemiten. In Frankreich wurde eine Holocaust-Überlebende aus antisemitischen Gründen ermordet. In Italien wird am Tag der Befreiung ein Rabbiner bei einer Gedenkfeier in einem ehemaligen KZ ausgepfiffen. Auch in Berlin wurde eine Person angegriffen, weil sie eine Kippa trug. Überhaupt steigt die Zahl der Juden und Jüdinnen*, die aus Europa auswandern, immer stärker an. An der Grenze zu Israel kam und kommt es zu massiven Protesten. Die Beteiligten machen dabei durch das Zeigen von Hakenkreuzfahnen keinen Hehl aus ihrer Ideologie. Diese Proteste unter dem Motto „Marsch der Rückkehr“ sollen laut den Organisatoren die vertriebenen Palästinenser wieder in ihre vermeintlichen ehemaligen Heimatorte führen. Dass sich diese “Rückkehr” als eine Rückkehr ohne Israel herausstellen würde, zeigt nicht nur die Positionen der Hamas, welche keine Möglichkeit auslässt, Israel und damit allen Juden* und Jüdinnen* den Tod zu wünschen, sondern auch der permanente antisemitisch-antizionistische Terror gegen israelische Bürger*innen und Sicherheitskräfte oder überhaupt der global verbreitete Antisemitismus. Nicht nur Hamas, Hisbollah und der Iran als offensichtlichste antisemitische Akteure, sondern auch weltweite Kampagnen wie BDS oder weit verbreitete antisemitische Ressentiments stellen eine reale Gefahr für Juden* und Jüdinnen* dar. Dieser permanenten antisemitischen Gefahr steht heute zum Glück ein Staat gegenüber, der über massive militärische Mittel verfügt, mit denen sich die in Israel lebenden Juden* und Jüdinnen* schützen.

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Kein Friede mit den Feinden Israels!

Am 24.05.2017 fand im Kulturzentrum Gasteig eine Veranstaltung der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe (JPDM) mit einem Referat des israelischen Journalisten Gideon Levy mit dem Titel „50 Years to the occupation: How is it possible“ statt. Schon der Titel verrät zu viel. Zu viel gerade, weil er zu wenig nennt. Zu viel, weil ausschließlich Israel für die Konstellation im Nahen Osten verantwortlich gemacht wird, während zu der andauernden Bedrohung jüdischen Lebens im Nahen Osten durch antisemitische Mobs, den palästinensischen Widerstand, Hamas und Fatah sowie die Nachbarstaaten Israels nicht erst seit der Staatsgründung Israels 1948, sondern bereits auch zuvor, geschwiegen wird. Der Titel verrät, dass es nicht um Dialog und eine objektive Betrachtung der gegenwärtigen Zustände im Nahen Osten, sondern um ein gemütliches Einrichten in der Israelfeindschaft geht. Dies verwundert nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, wer der Referent ist, wer die JPDM ist und was beide Protagonisten miteinander teilen.

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